International Coastal Cleanup Day (ICC) / 2012
2013 - "Seit Herbst 2010 beteiligt sich der NABU mit eigenen Reinigungsaktionen am ICC. 2012 gab es von September bis Anfang Oktober acht Reinigungsaktionen. Von Borkum bis Rügen
befreiten NABU Gruppen und Partner mehrere Kilometer Küste von Müll und Unrat. Über 80 freiwillige Helfer beteiligten sich an den Aktionen. Zusammen sammelten alle Freiwilligen über 400 Kilogramm
Müll. Die Ausbeute war reich: Fahrradreifen, Flaschen, Textilien, Angelschnüren, ein Campingstuhl sowie unzählige Pastiktüten und Zigarettenstummel.
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Vom 21. September bis Anfang Oktober 2013 wird es wieder an den Küsten Schleswig-Holsteins viele Reinigungsaktionen geben.
Kontakt: harrje(at)gmx.de
Wendtorf / 2012 - Die Ortspolitiker beschlossen nach 4- jähriger Vorbereitung jetzt einstimmig die Änderung des Bebauungsplanes der Marina. Damit sind die bauplanungsrechtlichen Weichen für die Luxusferienanlage gestellt. Kernstück soll die Bebauung an der Hafenkante mit Restaurants und Shops sowie einer Erlebnispromenade werden. Bei den Anliegern ist das Echo geteilt. Sechszig Anwohner hatten sich zu einer Interessengemeinschaft zusammen gefunden, um gegen die Pläne vorzugehen. Die Gemeinde Wendtorf hat die einst öffentlich gewidmete Fläche der Marina erworben, der Bund hatte die Flächen ausdrücklich freigegeben, um sie zu entwickeln, wie es ihre Aufgabe sei. Gleichwohl habe jeder das Recht, sich juristisch dagegen zu wehren, wie Rechtsanwalt Arnold Witt erklärte. Einen Monat lang nach Bekanntmachung liegen die Pläne im Amt Pobstei aus.
Bottsand / Referent und Vogelwart des Schutzgebietes von Bottsand haben den Eindruck, dass nach Abtragen von 1.500 qm Bodenvegetation und dem Aufbau des Elektrozaunes gegen Prädatoren wie Fuchs und Marder, sich z. B. die ZwergSS Population bald wieder erholen wird. Wurden im Jahr 1995 im NSG "Bottsand" noch 35(!) Brutpaare gezählt, sind die Bestände in 2007 bis auf 4(!) BP zurück gegangen.
Bottsand / Immer mehr Kitesurfer tauchen in der Strandregion des Schutzgebietes von Bottsand auf. Die Betreuer/innen der NaturStation Bottsand und auch Strandbesucher
befürchten, dass durch das Kitesurfen und Zelten direkt am Schutzgebiet, das Brutgeschäft der See- und Singvögel erheblich gestört wird. Ebenfalls ist davon auszugehen, dass die zahlreichen im
"Bodden" rastenden und nach Nahrung suchenden Zugvögel schon aus großer Entfernung die Drachensegel ausmachen, sie als Greifvögel wahrnehmen und den "Bodden" als Rast- und Nahrungsplatz meiden.
Kitesurfer bevorzugen naturgemäß starke Windverhältnisse. Genau in diesem Zeitfenster - Frühjahr, Spätsommer bis Herbst - sind die Zugvögel unterwegs. Auf ihrer Reiseroute wird das geschützte
Biotop von Bottsand zum Energietanken dringend benötigt.
In der heute noch gültigen Landesverordnung von 1987 ist es u. a. untersagt, an/in Naturschutzgebieten Lenkdrachen zu führen und Kitesurfen auszuüben.
Bottsand / Durch die Hafeneinfahrt der "Marina Wendtorf" fließt unaufhaltsam mit Nährstoffen und Sauerstoff angereichertes Ostseewasser in den dahinter liegenden "Bodden".
Das Schutzgebiet ist somit ein wichtiger Nahrungs- und Ruheplatz für die cirka zwanzig brütenden Vogelarten. Zu der Anzahl der Bodenbrüter kommen ca. weitere zwanzig verschiedenen Zugvogelarten
zum Rasten und zur Nahrungsaufnahme. Bildergalerie
Bottsand / Die Absperrungen zum Schutzgebiet werden immer wieder von Strandspaziergängern und neuerdings auch von Kitesurfern ignoriert. So auch die Strandabsperrung zu den Geröll-, Kies- und Sandflächen. Es sind Brutflächen (Pionierstandorte) für Sandregenpfeifer, Seeschwalben, Austernfischer & Co. Die sehr gut getarnten Bodenbrüter, ihre Gelege und auch ihre Küken sind in großer Gefahr übersehen zu werden.
2010 - Sollte die permanent steigende Erderwärmung nicht aufgehalten werden können und in den nächsten Jahren noch um mehr als 2 Grad steigen, wäre eine Klimakatastrophe nicht
mehr abzuwenden warnen Wissenschaftler.
Eine Studie besagt, dass nicht nur Hitze, Dürre und Überschwemmungen drohen, sondern eine neue Eiszeit als Spätfolge möglich wäre. Diese kaum registrierte Studie besagt, dass durch das permanente
Abschmelzen der Pole und Gletscher, sich die kalten und warmen Meeresschichten der Ozeane und Meere grundlegend verschieben würden. Trifft z. B. wärmeres, leichteres Schmelzwasser der Polkappen
und Gletscher auf kälteres, schwereres Salzwasser der Ozeane und Meere, könnten sich die bisherigen Strömungsverhältnisse dahin gehend verändern, dass es zu einem Versiegen des Nordeatlantischen
Stromes - einem Ausleger des Golfstromes - führen würde. Dies hätte einen massiven Kälteeinbruch in ganz West- und Nordeuropa zur Folge, was zu dramtischen Auswirkungen in der Energieversorgung
kommen würde.
Die Wissenschaft sagt, dass nur ein konsequenter und verantwortlicher Umgang mit dem Planeten Erde eine Klimakatastrophe noch abwenden kann. Eine Studie des Forschers Rupert Sheldrake aus den späten 1950- er Jahren zeigt, dass es für uns Menschen eigendlich nur eine Möglichkeit zur Problemlösung gibt. Von verschiedenen Wissenschaftlern, für die es kein jenseits des Verstandes gibt, als Pseudowissenschaft belächelt.
Interessante Beobachtung:
Rupert Sheldrake hat auf seiner Forschungsreise beobachtet, wie ein weiblicher Japanmakake mit seinem Nachwuchs die Süßkartoffeln vor dem Verzehr im Meer vom Sand reinigte. Scheinbar schmeckten ihm die süßen Erdäpfel so besser. Dieses beobachteten auch die andere Affen um sie herum und machten es ihnen nach. Sheldrake entdeckte in seinen Untersuchungen dann etwas Bemerkenswertes:
Japanmakaken einer fernen Nachbarinsel begannen daraufhin auch, ihre Kartoffeln vor dem Verzehr zu waschen. Die weit voneinander enfernt lebenden Affenpopulationen konnten sich nicht begegnet sein. Es mußte also zu einer Art Gedankenübertragung zwischen den beiden Affengruppen gekommen sein. Rupert Sheldrake kam während seiner Beobachtungen dann zu dem Ergebnis, dass es schließlich die Energie von exakt 100 Affen benötige, um diese Information über den Äther zur entfernten Nachbarinsel zu transportieren. Er nannte dieses Phänomen: das "100 Affensyndrom" und spricht hierbei von "morphogenetischen Feldern."
Das NABU Naturstation Bottsand ist für uns NABUs ein Ort der Begegnungen mit Menschen. Kinder und Jugendliche werden spielerisch an einen achtsamen Umgang mit unserem Planeten Erde herangeführt. Es ist höchste Zeit, dass wir Menschen aufwachen und respektvoller mit der Natur umgehen. Die Besucher/innen zu mehr Achtsamkeit gegenüber Natur und Umwelt aufzufordern ist für uns Ehrenamtler/innen kein geeigneter Weg. Abwehrmechanismen würden gegen "kluge Ratschläge" aufgebaut werden. Sinnvoller ist es doch, wir achten auf einen eigenen respektvollen Umgang mit Natur und Umwelt und erfreuen uns dann darüber, wenn es unsere Besucher/innen erfreut.